JugendFreizeitPark - Wermelskirchen

ADFC Wermelskirchen

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    ADFC-Argumente für eine Unterstützung des Jugendfreizeitpark-Projektes

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club, dessen Ortsgruppe Wermelskirchen 2019 das 25-jährige Jubiläum feiert, setzt sich für die verkehrspolitische Förderung des Fahrrads ein und engagiert sich im Fahrten- und Freizeitbereich bei der Entwicklung neuer Radwege und bei den zahlreichen Angeboten begleiteter Radtouren.
    Die enge Zusammenarbeit mit örtlichen und regionalen Vereinen ist für den ADFC von besonderer Bedeutung, wenn mit der Verwirklichung eines Projekts wichtige gemeinsame Ziele verfolgt und gemeinsame Interessen berücksichtigt werden.

    Welches sind diese gemeinsamen Interessen beim Bau des Jugendfreizeitparks?

    Das vorrangige Ziel des ADFC besteht darin, den Panorama-Radweg Balkantrasse als regionales Verkehrsband für den Alltags- und Tourismus-Radverkehr auszubauen. Attraktive Rast- und Infoplätze mit sportlichen Angeboten für alle Generationen, besonders für Kinder und Jugendliche, mit überdachten Sitzmöglichkeiten an Gruppentischen und mit Ladestationen für die zunehmende Zahl der E-Bike-Fahrer gehören heute zur Grundausstattung eines hochwertigen Radwegs.
    Besonders geeignete Standorte dieser Rast- und Infoplätze sind die Ortseingänge. Im Bereich dieser "Tore zur Stadt" werden vor allem den Freizeitradlern touristische Angebote erläutert und besondere örtliche Sehenswürdigkeiten vorgestellt. Für einen Hinweis an dieser Stelle auf die in unmittelbarer Nähe liegenden Toiletten, die sicheren Abstellanlagen und Ladestationen für Elektro-Fahrräder am Busbahnhof wäre der Tourist, der die Stadt Wermelskirchen erkunden möchte, heute bereits sehr dankbar.
    Durch die optimale Anbindung an den ÖPNV, an die Innenstadt und an den neu entwickelten Bahntrassenverbund der Panorama-Radwege ist der Standort Zenshäuschen für Radler und jugendliche Sportler gleichermaßen optimal geeignet. Die Jugendlichen können auf einem sicheren und attraktiven Radweg mit ihrem Fahrrad fahren, bei Bedarf die überdachten Sitzplätze nutzen oder sich auf den Grünflächen nach ihrer sportlichen Betätigung ausruhen.
    Wie sinnvoll vergleichbare Einrichtungen sind, kann auf dem ehemaligen Rangierbahnhof in Wuppertal-Wichlinghausen beobachtet werden. Dieser ehemalige Bahnhofsbereich wurde großflächig zu einem grünen Eingangstor zum innerstädtischen Bereich Wuppertals entwickelt. Unmittelbar an der Nordbahntrasse, die heute ein viel befahrener attraktiver Radweg ist, liegen zahlreiche Freizeit- und Jugendeinrichtungen. Die Bänke und Tische auf den Grünflächen, die Spiel- und Bolzplätze, die Skaterhalle und die Parkouranlage werden generationsübergreifend vielfältig genutzt.

    Das am 10.02.2018 vom Rat der Stadt grundsätzlich beschlossene Entwicklungs- und Handlungskonzept und der im Frühjahr 2019 eingereichte Förderantrag für den Jugendfreizeitpark eröffnen erstmalig die Chance, eine Freizeitanlage zu bauen, die auch zukünftigen Ansprüchen der jugendlichen Sportler genügen wird, die sich heute bereits gerne für ihr "Leuchtturmprojekt" einsetzen. Dieses vorbildliche Engagement gilt es jetzt zu unterstützen.
    Wer einerseits das wichtige Projekt verwirklichen möchte und andererseits eine zusätzliche Verschuldung der Stadt im Interesse zukünftiger Generationen vermeiden möchte, sollte durch einen angemessenen persönlichen Spendenbetrag dafür sorgen, dass beide Ziele erreicht werden können.
    Die ADFC-Satzung erlaubt nicht für ein Jugendhilfeprojekt Vereinsmittel zu spenden, jedoch haben die ADFC-Mitglieder gute Gründe, die Spendensammlung zu unterstützen oder sich persönlich mit einem angemessenen Spendenbetrag für die Verwirklichung des wichtigen Projekts einzusetzen.

           Frank Schopphoff
    (ADFC-Ortsgruppensprecher)